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Was ist noch zu bedenken:

Was ist noch zu bedenken:

Wie wir ja jetzt wissen, verlieren wir permanent unsere Zellpartikel. Diese fallen nicht einfach nach unten sondern verhalten sich recht unterschiedlich. Es gibt leichtere und schwerere. Die schweren sinken schnell nach unten und die leichteren schweben länger in der Luft. Durch den Wind werden die Zellpartikel weggeweht und so kann es sein, dass unser Opfer zwar mitten auf dem Weg gelaufen ist, der Trail aber am Wegrand in den Büschen hängt, weil der Wind die Zellpartikel dorthin getrieben hat. Auch die Temperatur und die Feuchtigkeit der Umgebung spielen beim Trailen eine grosse Rolle. Die von den Zellpartikeln lebenden Bakterien können zu hohe und auch zu niedrige Temperaturen sowie grosse Trockenheit nicht vertragen. Sie werden dann inaktiv und produzieren somit keine Stoffwechselprodukte mehr, an deren Geruch sich die Hunde orientieren können. Ein wenig Regen oder Feuchtigkeit ist für die Aktivitäten der Bakterien bestens. Auch die Bodenverhältnisse spielen eine Rolle beim Trailen, es ist ein gewaltiger Unterschied, ob der Trail quer durch den Wald, abseits der Wege, auf einem belebtem Wanderweg, auf Asphalt oder über eine Wiese verläuft. Die Geruchspartikel haften natürlich auf glatten Böden wie Asphalt, Beton oder Stein schlechter und werden somit weiter verstreut. Wir sehen, dass es viele Einflüsse gibt, die wir gerade am Anfang berücksichtigen müssen, um unseren Hund nicht zu überfordern. Wie bei jedem Lernen, sollten wir so beginnen, dass der Hund so wenig wie möglich abgelenkt wird.